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Allgemeines Ein Bett sollte möglichst groß sein. Kuscheln kann man auch in einem großen Bett, aber in einem kleinen Bett kann man sich nicht richtig ausstrecken und ausbreiten. Eine Breite von ca. 100 cm und eine Länge von mind. 200 cm (oder Körpergröße plus 20 cm) sollten schon pro Person sein. Die Mindestbreite für ein Doppelbett sollte bei 1,80 Meter liegen. Die Betthöhe sollte der normalen Sitzhöhe entsprechen. Sie liegt etwa zwischen 48 und 60 Zentimetern. Aus einem Bett mit dieser Höhe fällt das Aufstehen leichter. Ideal ist es, erst über die Seite rollend zum Sitzen zu kommen und dann aufzustehen, um den Rücken zu schonen. Nicht zueinander passende oder falsch eingestellte Bett- Komponenten können schaden, denn wenn die Wirbelsäule falsch liegt, können sich die Muskeln nicht entspannen, die Bandscheiben nicht durchsaftet werden und sich nicht erholen, die Hautdurchblutung eingeschränkt sein und die Durchblutung und Versorgung der inneren Organe leiden. Dies kann sowohl bei zu weichen und auch zu harten Matratzen passieren. Welche Bettkomponenten sind für mich geeignet? Diese Frage beschäftigt jeden, der gut schlafen will oder nicht gut schlafen kann. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Bett-Komponenten: Matratze, Unterfederung, Zudecke, Kopfkissen. Damit es nicht so einfach ist, haben sich Industrie und Handel die unterschiedlichsten Arten und Formen ausgedacht, um uns zu beglücken. Dabei kennen die uns doch gar nicht… Es gibt große Preisunterschiede für ein Bettsystem für zwei Personen. Erst sollte die Eignung festgestellt werden und dann erst nach dem Preis geschaut werden, schließlich liegt man ca. 7-10 Jahre auf der Matratze, das sind dann Tageskosten von 5 ct bis 2,00 €. Ein gerne vernachlässigtes Thema ist das Schlafklima. Oft neigen Menschen nachts zum schwitzen oder frieren. Deshalb ist es enorm wichtig, die 4 Bett-Komponenten exakt aufeinander abzustimmen. Die Matratze: Matratzen sind weiche Polster, die auf eine stützende Unterfederung gelegt werden und ein komfortables Liegen ermöglichen. Eine Matratze sollte so konstruiert sein, dass Fehlstellungen der Wirbelsäule, sowie Durchblutungsstörungen und Muskelverspannungen weitestgehend vermieden werden. Die Matratzenart ist dabei meist frei wählbar. Die Stiftung Warentest und auch wir raten aus hygienischen Gründen, jede Matratze alle sieben bis zehn Jahre auszuwechseln.
Die Unterfederung Sie dient unter der Matratze als Stütze für den Körper, eine Matratze allein wäre dafür zu weich. Außerdem ermöglicht sie eine Belüftung der Matratze. (Matratzen sollte man deshalb auch nie auf den Boden oder auf eine Platte legen). Es gibt Ausführungen als Rollroste, Lattenroste mit nachgiebigen und meist einstellbaren Federholzleisten, und sog. Tellersysteme, wo die Federholzleisten durch dreidimensional reagierende Elemente (Teller) ersetzt wurden. Die Spitze dieser Ausführungen sind sog. Flügelelemente, die nochmals reagibler sind. Dann gibt es noch Boxspringbetten (2 übereinander liegende Matratzen) und Verdrängungssysteme wie z.B. Wasserbetten, Luftbetten, Gelbetten. Die Zudecke Meist wird nur über die Matratze und ihre Liegeeigenschaften gesprochen, das Schlafklima aber vernachlässigt. Dabei ist es mindestens genauso wichtig. Denn nicht nur weich sondern auch warm soll man sich betten. Temperatur und Feuchtigkeit müssen für den Schläfer angenehm sein, denn Entspannung geht über alles. Dafür ist die Zudecke (auch: Bettdecke, Oberbett) zuständig, denn ca. 80% der abgegebenen Körperfeuchtigkeit werden von ihr verarbeitet. Das Kopfkissen Das Kopfkissen ist wichtig. Ist es zu hoch oder zu niedrig, kann die Nackenmuskulatur verkrampfen. Als Füllmaterial stehen (Kalt-)Schaumstoff, Latex, Viskoseschaumstoff und Naturmaterialien zur Verfügung. Wichtig ist, dass das Kopfkissen zusammen mit Matratze und Unterfederung an die seitliche Liegeposition angepasst wird. Dies kann durch die Dicke des Kissens erzielt werden, aber auch durch die Einstellung der Unterfederung. Es gibt aber auch Kissen mit unterschiedlichen Lagen, welche man herausnehmen/hinzufügen kann, um niedriger oder höher zu liegen. Die Wege sind vielfach, aber die Lösung sollte heißen: in der Seitenlage liegt die Halswirbelsäule (HWS) gerade (wie im Stehen). Mehr Informationen finden Sie im aktuellen Schlafcare-Magazin
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